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16.02.2018

BOWLING TREFF

Leipzig 1987. Die Postmoderne erreicht die DDR. Beauftragt durch die Stadt Leipzig entsteht in
Feierabendtätigkeit auf abenteuerliche Weise und vorbei an den Berliner Genossen ein Gebäude,
das mit der ublichen DDR-Formensprache nichts mehr zu tun hat: Der „Bowlingtreff“ ist eine Sensation,
luxuriös ausgestattet mit Marmor, Eichenparkett und Glasdach.
Die Ost-Berliner Regierung erfährt erst kurz vor der Eröffnung von Größe und Umfang. Die Besucher
feiern den Ort als steingewordene Sehnsucht auf ein besseres Leben. Architektur-Ikonen wie Denise
Scott Brown und Paolo Portoghesi beschreiben die Einzigartigkeit und Eigenständigkeit des Gebäudes
als Verkörperung des Zeitgeists, dem wachsenden Wunsch nach Veränderung.
Der Film porträtiert kenntnisreich und liebevoll die besondere Entstehungsgeschichte des Hauses.
Bisher unveröffentlichtes Film- und Fotomaterial, außergewöhnliche Projektionen und exklusive Interviews machen das Lebensgefühl in Leipzig kurz vor der Wende 1989 spürbar.

 

Programm
– Begrüßung durch Helmut Boerdner, Architekt, WAZ
– Historischer Kurzfilm über das Opel-Bad, Wiesbaden (s/w, 1936)
– Einführung durch Wolfgang Reul, FSB | Brakel
– Film „Bowlingtreff“
– Gespräch mit den Regisseuren Thomas Beyer, Adrian Dorschner und dem Publikum
– Im Anschluss Get-together mit Imbiss und Getränken

 

Termin und Ort
Freitag, 16. Februar 2018, 20:15 Uhr
Murnau Filmtheater
Murnaustraße 6
65189 Wiesbaden
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt,
zeitnahe Anmeldung ist empfehlenswert.
Rückfragen per E-Mail an info@waz-wiesbaden.de
oder wolfgang.reul@fsb.de
Anmeldung online unter
www.fsb.de/wiesbaden

 

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